Der Huchen im Porträt

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Der Huchen gehört zu den lachsartigen Fischen, weswegen er auch Donaulachs oder Rotfisch genannt wird. Er lebt vor allem in der oberen und mittleren Donau sowie in vielen ihrer Nebenflüsse. Diese wunderbare Art wurde 2012 in Österreich und 2015 in Deutschland zum Fisch des Jahres gekürt. Leider trifft man den Huchen in der freien Natur nur selten an, da er stark vom Aussterben bedroht ist.

Der Huchen im Porträt


Alles Wissenswerte über den Huchen: Wie lebt er und warum trifft man ihn so selten an?

 

Der Huchen gehört zu den lachsartigen Fischen, weswegen er auch Donaulachs oder Rotfisch genannt wird. Er lebt vor allem in der oberen und mittleren Donau sowie in vielen ihrer Nebenflüsse. Diese wunderbare Art wurde 2012 in Österreich und 2015 in Deutschland zum Fisch des Jahres gekürt. Leider trifft man den Huchen in der freien Natur nur selten an, da er stark vom Aussterben bedroht ist.

 

Der zwischen 60 und 120 cm lange Körper des Huchens ist spindelförmig und quergeschnitten fast rund. Er hat sehr viele kleine Schuppen, welche am Rücken braun bis grün-grau gefärbt sind, mit schimmernden kupferfarbenen Akzenten und unregelmäßigen kleinen Punkten. Am Bauch ist er heller bzw. weißlich. Die für europäische Lachsfische typischen roten Flecken fehlen beim Huchen komplett.

 

Wie lebt der Huchen und warum ist er vom Aussterben bedroht?

 

Der territoriale Einzelgänger lebt im Gegensatz zu vielen anderen lachsartigen Fischen nur im Süßwasser, am liebsten in den tieferen Abschnitten. Er wechselt nicht gerne seinen Standort, nur zur Laichzeit wandert er ein kleines Stück flussaufwärts. Die Raubfische vertilgen vor allem andere Fische, aber auch gerne einmal kleine Wirbeltiere wie etwa Amphibien oder im Wasser schwimmende Mäuse und Entenküken. Zur Laichzeit im März/April schlagen die Weibchen mit ihren Schwänzen flache Gruben ins Flussbett und legen dort ca. 1000 Eier pro Kilo Körpergewicht ab. Nach etwa 35 Tagen, bei einer Wassertemperatur von 8 bis 10 °C, schlüpfen die Jungtiere, die selbst schon mit drei bis vier Jahren geschlechtsreif werden.

 

Der Huchen wurde von der Weltnaturschutzunion IUCN auf die Rote Liste gesetzt und als stark gefährdet eingestuft. Die Gründe dafür sind Uferverbauungen, Wasserverschmutzung, Staudämme (schnellfließendes Wasser ist für diese Art überlebenswichtig) und Wehranlagen (versperren den Weg zu den Laichplätzen). Die Laichplätze des Huchens werden auch durch den Kiesabbau in den Flussbetten zerstört. Mit gezielter Zucht versucht man, den Bestand zu erhöhen und die Art zu erhalten.

 

Der Huchen im Überblick

 

Familie: Lachsfische

Lebensraum: Donau und viele ihrer (vor allem rechtsliegenden) Nebenflüsse

Verhalten: territorial, standorttreu, Raubfisch

Ernährung: Fische, kleine Wirbeltiere

Laichzeit: März/April

Stand: stark gefährdet

 

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