Große Köder – große Fische?

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Die meisten aller größeren Hechte werden mit diversen Angelködern ab 15 cm Länge gefangen – das ist Fakt. Mit einem großen Angelköder fängt man also deutlich weniger, dafür aber gewaltigere Exemplare. Auf den ersten Blick scheint dies also die Faustregel zu sein, doch es gibt noch andere Faktoren, die eine genauso wichtige Rolle spielen...

Hechtangeln: Kommt es wirklich auf die Größe an?


Angelköder XXL an die Schnur und schon hat man den dicken Fisch an der Angelrute? Ganz so einfach ist das leider nicht …

 

Es gibt einige Petrijünger, die den Kapitalen hartnäckig mit einem riesigen Angelköder nachstellen und dabei aber immer wieder scheitern. Verwirrung herrscht vor allem in Situationen, in denen der Hecht beim Stippen auf einmal das Madenbündel attackiert oder wenn am 30-cm-Wobbler plötzlich der 40 cm große Esox hängt …

 

Hersteller von Großwobblern wie etwa Musky Mania, Mann’s, Turros Ukko oder Nil Master freuen sich trotz allem regelmäßig über die Fangmeldung von Rekordfischen mit ihren Angelködern. Die wichtigste Frage hier: Kann man den dicken Fisch überhaupt gezielt angeln oder ist das alles nur reine Glückssache? Kommt es beim Hechtangeln wirklich auf die Größe des Angelköders an oder spielen hier noch andere Faktoren mit?

 

Zuerst müssen wir einmal definieren, ab wann ein Angelköder als “groß” gilt: Natürlich erzeugt ein dickbauchiger Jerkbait einen ganz anderen optischen Eindruck als zum Beispiel ein gleichlanger schlanker Wobbler, dennoch einigt sich die durchschnittliche Meinung darauf, einen Angelköder ab 15 cm aufwärts als “groß” zu bezeichnen.

 
Qualität über Quantität

 

Die meisten aller größeren Hechte werden mit diversen Angelködern ab 15 cm Länge gefangen – das ist Fakt. Mit einem großen Angelköder fängt man also deutlich weniger, dafür aber gewaltigere Exemplare. Auf den ersten Blick scheint dies also die Faustregel zu sein, doch es gibt noch andere Faktoren, die eine genauso wichtige Rolle spielen. Es reicht leider nicht, einfach den XXL-Köder an das Vorfach zu hängen.

 

Man muss vor allem den jahreszeitlich bedingten Fresszyklus der Hechte genauer unter die Lupe nehmen: Im Frühjahr und Sommer bekommt man die Kapitalfische genauso mit einem kleineren Köder an den Haken wie mit einem großen – hier kommt es also nicht auf den Köder an. Die wichtige Frage ist: WANN fängt man mit einem größeren Köder auch die größeren Fische? Die Antwort: Nach der Laichzeit gilt es für die Hechte, wieder zu Kräften zu kommen – hier wird also einfach alles gefressen, was im Hechtmaul Platz findet. Vom Spätherbst an könnt ihr beim Hechtangeln aber alle Angelköder unter 15 cm zuhause lassen!

 

Jetzt befinden sich die Hechte im Freiwasser und futtern sich ein Polster für den bevorstehenden Winter an. Die Kräfte müssen gut eingeteilt werden und so macht es für den Fisch viel mehr Sinn, gleich eine große Mahlzeit zu ergattern. Um diese Zeit bieten die XXL-Köder also einen entscheidenden Vorteil.
 

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