Der Hecht im Portrait

Von Februar bis Mai hatte der Hecht Schonzeit. Nun ist es endlich wieder an der Zeit, uns einen aus dem Wasser zu angeln…

Auf zum Hechtanglen!

Der Hecht ist ein lang gestreckter Raubfisch, der als besonders aggressiv gilt und deshalb nur schwer zu züchten ist. Angler finden ihn über die nördliche Hemisphäre verteilt in der Ufernähe von Flüssen, Seen und größeren Teichen. Auch wo am Meer Süß- und Salzwasser aufeinander stoßen, dem sogenannten Brackwasserbereich, trifft man den Hecht oft an. Seine Rücken- und Afterflossen sind weit nach hinten verlagert, wodurch er zu blitzartigen Beschleunigungen und Wendemanövern fähig ist. Mit seinem oberständigen Maul voller umklappbarer Fang- und Hechelzähnen und einem Maximalgewicht von etwa 20 Kg ergibt er ein recht schauerliches, aber auch sehr schönes Bild.

Der Hecht auf Jagd

Als Standfisch lauert der Hecht beim Jagen am liebsten im Schilf oder ähnlichen Deckungsmöglichkeiten. Es gibt aber auch Hechte, die ihrer Beute im Freiwasser größerer Seen nachstellen. Hechte sind unerbittliche Räuber und fressen nicht nur alle möglichen Fischarten, sondern auch ihre eignen Artgenossen. Frösche, Vögel und sogar kleine Säugetiere gehören ebenfalls zu ihren Beutetieren. Mit seinem ausgeprägten Schnappreflex kann er selbst einer durchs Wasser gezogenen Bananenschale nicht wiederstehen und schießt ihr wie ein Torpedo hinterher.

Tipps zum Hechtangeln: Hechtköder

Besonders in Deutschland und Österreich gilt der Hecht als beliebter Zielfisch beim Angeln. Als Angelköder können Kunstköder wie z.B. Wobbler, Spinner, Blinker oder Gummifische, aber auch natürliche Köder eingesetzt werden. Die richtige Auswahl eines Hechtköders und des geeigneten Standplatzes im Wasser liegt rein in der Erfahrung des Anglers. Je nach Sichtweite und Nahrungsangebot hat man mit kleineren naturnahen Ködern oft mehr Erfolg als mit einem auffallend grellen Kunstköder.

Alle Fakten über den Hecht im Überblick

  • Aggressiver, schneller Raubfisch der in Seen, Flüssen und Brackgewässern der nördlichen Hemisphäre vorkommt
  • Lauert im dunklen Schilf und Pflanzenwerk
  • Macht Jagd auf Fische, Vögel, Amphibien und sogar kleinere Säugetiere
  • Angelköder muss an Sichtweite und Nahrungsangebot angepasst werden

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